Der Vorstand der Bläserjugend Rimpar

von links: Leonie Wantke (2. Vorsitzende), Jan Winkler (Beisitzer), Clara Mäder (Schriftführerin), Annika Wantke (Kassiererin), Leni Freudenberger (1. Vorsitzende)

Proberaum

Der Proberaum des Musikvereins Rimpar befindet sich im Erdgeschoss der Alten Knabenschule in der Hofstraße 3 in Rimpar.

 

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Jugendkapelle Da Capo

Das Orchester „Da Capo“ ist die Jugendkapelle des Musikvereins und steht in der Regel Kindern ab der fünften Klasse offen. Im September 2024 formte sich das Orchester neu aus den ehemaligen Formationen „Bläserband“ und „Fortissimo“. Der Zusammenschluss der beiden kleinen Orchester zu einer großen Jugendkapelle erforderten zunächst von den bis dahin verantwortlichen Dirigenten Gabriel Weber und Anna Genzel eine inhaltliche Neuausrichtung, weshalb von den Mitgliedern der musikalische Fachbegriff „Da Capo“ („von vorne“) passend gewählt wurde. Unter diesem neuen Namen tritt die Vereinsjugend inzwischen sehr erfolgreich bei zahlreichen Veranstaltungen des Musikvereins und des Marktes Rimpar auf.

Ouwä lings

Das kleine Ensemble der Musikkapelle Rimpar hat sich der Pflege der regionalen, traditionellen Musik verschrieben. Die Musiker bilden eine klassische, fränkische Bläser-Tanzkapellenbesetzung:

  • Es-Klarinette
  • zwei B-Klarinetten
  • zwei Trompeten (oder Flügelhörner)
  • zwei bis drei Tenorhörner – wobei das 1.Tenorhorn eine Gegenmelodie spielt und die anderen zusammen mit der Posaune und der steirischen Harmonika den sog. „Nachschlag“
  • Die Posaune (wenn vorhanden), diese kann auch eine Baritonstimme übernehmen, die dann zweistimmig zur Tenorhornstimme verläuft
  • Eine Tuba

Die klassische Tanzfolge auf dem „Plan“ (dem Tanzboden) ist: Walzer, Rheinländer, Schottisch (Polka) und Dreher (Galopp), das sog. „Zipfele“. Manchmal wird auch eine Mazurka oder ein Zwiefacher getanzt. Bei den fränkischen Tänzen gibt es viele Figurentänze, die nach einer typischen Tanzfigur mit einem Walzer oder einem Schottisch enden. Damit sich die Tänzer die komplizierte Schrittfolge merken, hat der Volksmund immer einen Text dazu erfunden. Die Musiker singen diesen Text deshalb vor – begleitet von der „Rhythmusgruppe“ oder der Harmonika.

Im ländlichen Bereich in Mittelfranken und in der Schweinfurter Gegend ist die Tanztradition ungebrochen überliefert und fortgeführt worden. Junge Paare erlernen für die „Kerwä“, die Kirchweihfeier, immer noch die alten Tanzformen und es gibt in Franken eine Vielzahl an kleinen Blaskapellen, die sie begleiten. „Ouwä lings“ möchte diese in Rimpar verloren gegangene Tradition wieder beleben.

Die Gruppe Ouwä lings wurde vor 15 Jahren aus Mitgliedern der Musikkapelle Rimpar gegründet und ist weiterhin ein Teil des Musikvereins. Eingespielte Gagen gehen auf das Konto des gemeinnützigen Vereins. Alle gespielten Stücke des Ensembles sind traditionell und damit GEMA-frei.

Die Idee, fränkische Musik zu spielen, entstand bei einem Kesselfleisch-Essen. Unter Leitung von Stefan Schalanda entwickelte sich das Ensemble rasch zu einer gefragten Musikgruppe in ganz Franken, begleitete Kirchweihtänze, Maibaumaufstellungen, spielte bei regionalen Volksmusiktagen und wurde auch in Rimpar zu vielen Veranstaltungen gebucht. Wie das Foto verrät, haben die Mitglieder gewechselt – aber die Freude am Spiel der Melodien aus alten vergessenen Handschriften ist unverändert geblieben!

Das neue Ensemble „Ouwä lings“

Rimpar (Mi)

Zehn aktive Mitglieder der Musikkapelle Rimpar haben sich zu einem neuen Ensemble unter dem Namen „Ouwä lings“ zusammengeschlossen. Die fränkischen Trachten verraten, dass  sie sich der Pflege regionaler traditioneller Musik verschrieben haben.

Diese Musikart erfordert ein völlig anderes Zusammenspiel als im großen Blasorchester. Individuelle Interpretation der überlieferten Noten in Dynamik und Instrumentierung, sowie freie Gestaltung von Verzierungen und Übergängen verlangen ein genaues Aufeinander- Hören und sind nur in einer kleinen Gruppe spielbar.

Dirigent Stefan Schalanda, Leiter der Jugendkapelle Rimpar und Solotrompeter bei der Gruppe „Kellerkommando“, gab den Anstoß zu diesem Projekt.

Die zehn Musiker sind mit Eifer und Begeisterung bei der Sache und treten das erste Mal öffentlich bei der Eröffnung der Solarmesse am 10. März in Rimpar auf. Am gleichen Abend umrahmen sie die Feier der 15jährigen Partnerschaft von Rimparern und Bretonen aus Languidic in der Alten Knabenschule mit fränkischer Tanzmusik.

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Foto: Kurt Mintzel

1.Reihe: (v.l.) Stefan Schalanda, Luca Wissmann, Karl-Heinz Göpfert, Raphael Dives

2.Reihe: (v.l.) Hannelore Mintzel, Anne Grömling, Franziska Schraud, Martina Osterode, Angela Losert, Geraldine Winkler

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