Dirigenten

Musikkapelle Rimpar

Klaus Englert
Frankenstr. 18
97228 Rottendorf

+49 1511 2129416


Fortissimo (Jugendkapelle)

Gabriel Weber 


Bläserband

Katharina Mack 


Spätlese

Ulrike Englert
Frankenstr. 18
97228 Rottendorf

+49 170 3510534

Kesselfleischessen 2011

Fränkische Tanzmusik zu fränkischem Essen serviert

Die Gäste, die gekommen waren, erlebten eine musikalische Premiere und dazu kulinarischen Genuss.

Der Dirigent der Jugendkapelle Rimpar Stefan Schalanda hatte eine neunköpfige Gruppe für das Musizieren fränkischer Tanzmusik begeistert und dieser Funke sprang auch auf die Zuhörer über. zu Bratwürsten mit Kraut und Kesselfleisch gefiel diese traditionelle, schwungvolle Musik. Und auch die zweite Gruppe der Musikkapelle Rimpar, ein Quintett unter Leitung von Dirigent Klaus Englert, bekam für ihre Beiträge und ihr ausdauerndes Spiel viel Beifall. Trotz weniger Gästen gegenüber den Vorjahren war es ein gelungener Nachmittag und viele Gäste blieben bis in den späten Abend.

TEXT: KURT MINTZEL

Musikkapelle ergreifend, meisterlich

Ein Höhepunkt in ihrer langjährigen Geschichte war das Neujahrskonzert der Musikkapelle Rimpar in der „Alten Turnhalle“. 19 Proben und ein dreitägiges intensives Probenwochenende im Schullandheim Hobbach waren vorausgegangen – und hatten sich gelohnt.

Dirigent Klaus Englert betitelte sein Programm „Mixed Pickles“, deswegen, so die Vorsitzende Hannelore Mintzel, weil das Programm wie die pikante Mischung aus den unterschiedlichsten musikalischen Stilrichtungen – vom traditionellen Kaiserwalzer bis hin zu modernen Kompositionen – zusammengesetzt war.

Zum anderen traten diesmal vier Gruppierungen der Musikkapelle auf: Die Jüngsten aus der neuen Bläserklasse und die Jugendkapelle Pianissimo (beide unter Leitung von Josef Kretzmann), die Jugendkapelle Fortissimo (Leitung Jochen Lorenscheit) und die große Kapelle (Leitung Klaus Englert). Insgesamt spielten fast hundert Musiker.

Kreisdirigent Wolfgang Dehn war voll des Lobes: „Wir haben heute ein hervorragendes Orchester gehört, das sich keineswegs vor großen Kapellen – auch nicht denen in der Nachbarschaft – verstecken muss.“ Auch lobte er die erfolgreiche kontinuierliche Jugendarbeit, die Voraussetzung für solche Leistungen sei.

Der Rimparer Komponist Karl Heinz Schömig würdigte die Leistung anhand zweier Stücke: „Der Kaiserwalzer ist für eine Blaskapelle sehr schwierig.

Die Darbietung dieser Musikkapelle ist kaum zu überbieten und muss als geglückt bezeichnet werden.

Gleiches gilt für den Huldigungsmarsch (Grieg: Sigurd Jorsalfar).“ Hier zeige sich die gründliche Arbeit des Dirigenten. „Der Marsch wurde packend, ergreifend und durch die Beachtung der unterschiedlichen Dynamik aufregend meisterlich gespielt.“

Ehrungen beim Dämmerschoppen

Der romantische Pfarrhof konnte den Ansturm der Besucher beim Dämmerschoppen der Musikkapelle Rimpar kaum verkraften. An diesem Abend hatte man zum 30-jährigen Vereinsjubiläum die Gründungsmitglieder geladen und viele waren der Einladung gefolgt.

Man nutzte die Gelegenheit auch dazu, die Teilnehmer der D1 und D2 Prüfungen öffentlich zu loben: (von links) Dirigent Klaus Englert, Franziska Troll, Delia Göpfert, Christa Kaul (alle D1), Julius Geiger und Lisa Haustein (D2), Vorsitzende Hannelore Mintzel. Es fehlt: Simon Walter (D1).

Die Veranstaltung endete stimmungsvoll mit dem Großen Zapfenstreich auf dem Kirchplatz unter Fackelschein begleitet von der Freiwillige Feuerwehr Rimpar.

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Foto: Kurt Mintzel

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