Musikalische Früherziehung

Mit dem Musimo unterwegs

Musik erleben, hören, fühlen und selbst gestalten – all das bietet unsere musikalische Früherziehung, die sich an Kinder ab drei Jahren richtet. Mit viel Fantasie, Freude und einem pädagogisch fundierten Konzept ermöglichen wir den Kleinsten einen ersten spielerischen Zugang zur Musik.

Unter dem Motto „Mit dem Musimo unterwegs“ entdecken die Kinder gemeinsam mit ihrem Musikmobil spannende musikalische Welten. Dabei reisen sie durch das Land eines alten Königs oder erkunden den „Klingegarten“, wo sie viele verschiedene Instrumente ausprobieren können. Der spielerische Umgang mit Musik steht stets im Vordergrund. Gleichzeitig werden Rhythmusgefühl, Sprachentwicklung, Motorik und soziale Kompetenzen gefördert.

Anfang März 2024 startete die erste Gruppe mit Kindern im Alter von vier bis fünf Jahren. Schon im April folgte eine zweite Gruppe, da die Nachfrage groß war. Beide Gruppen, mit jeweils neun Kindern, musizieren immer dienstags.

Im Oktober startete dann eine dritte Gruppe, speziell für jüngere Kinder im Alter von drei bis vier Jahren. Diese Gruppe trifft sich nun jeden Freitag und besteht aus sieben begeisterten kleinen Musikerinnen und Musikern.

Wir freuen uns, durch die musikalische Früherziehung einen wichtigen Beitrag zur kreativen und sozialen Entwicklung der Kinder leisten zu können – und vielleicht wächst hier sogar die nächste Generation unserer Musikerinnen und Musiker heran!

Spätlese

Die Spätlese wurde 2014 gegründet. Dem Aufruf ein Instrument zu lernen, oder wieder vom Dachboden zu holen, um das in den Kindertagen erlernte wieder aufzufrischen, folgten ca. 60 zukünftige Musiker.

Nach noch nicht einmal 3 Monaten gab die Spätlese ihr Debut im Rahmen des Jahreskonzertes der Musikkapelle Rimpar. Seither kann das treue Publikum die kleinen und großen Fortschritte der Spätlese verfolgen. Von verschiedenen Dirigenten unterrichtet und geleitet durfte ich 2019 das Orchester übernehmen. Dann kam auch schon die Pandemie. Nach den 2 schweren Jahren sind, wie in anderen Vereinen auch, einige Musiker leider nicht wieder gekommen. Dennoch freuen wir uns über viele Neuzugänge in den verschiedenen Registern in den vergangenen Jahren. Aktuell hat die Spätlese 40 aktive Musiker.

Mit regelmäßigen Proben und Unterricht bei Fachlehrern, spielen die Musiker bereits Werke aus der Unter- und Mittelstufe. Auch Aufgaben innerhalb des Vereins wie Friedhofsgänge oder Pfarrfeste und einigen Konzerten mit Gastorchestern, kann die Spätlese mit einem eigenen, inzwischen großem Repertoire meistern.

Musikkapelle Rimpar

Wer ist eigentlich diese Musikkapelle Rimpar und was machen die so alles?

In erster Linie genießen wir (so um die 40 Musikerinnen und Musiker von 15 – 85 Jahren) jeden Montagabend von 19 – 21.15 Uhr bei bester Stimmung unsere Probe und bereiten uns auf Konzerte und Wertungsspiele vor. Außerdem umrahmen wir Gottesdienste, Festzüge, die Maibaumaufstellung und so einige andere Veranstaltungen. Aber auch außerhalb des musikalischen Bereichs kommt der Spaß nie zu kurz, wie zum Beispiel bei unserem traditionellen „Vergnügungswochenende“, bei dem die Gemeinschaft und der Spaß ganz ohne Instrumente im Vordergrund steht.

Aber wie könnte man diese tolle Truppe besser beschreiben, als mit den O-Tönen der Musikerinnen und Musiker?

Musikkapelle Rimpar bedeutet/ist für mich:

  • Viele, tolle Leute auf einem Haufen, die richtig gute Musik spielen können
  • Gute Laune, Freundschaften mit Gleichgesinnten, Spaß auch außerhalb des Proberaums
  • Musikalische Heimat
  • gemeinsam Spaß und Freude an der Musik
  • Heimat
  • Freude am Musizieren, Freundschaften pflegen, Spaß haben ohne Stress
  • Musik von Kindheit an
  • Kameradschaft/Freundschaft, Zusammenspiel von Jung und Alt, Freude an der Musik, Unterhaltung, gemeinsames Musizieren, tolle Konzerte, gemeinsame Ausflüge, toller Zusammenhalt, das gemeinsame Zusammensein in der Gruppe, man lernt tolle Menschen kennen
  • Freundschaft und Zusammenhalt
  • Freundschaft
  • DAHEIM sein, eine Herzenssache, Zeit mit guten Freunden verbringen
  • Kurz den Alltagsstress vergessen und abschalten können

Die Musikkapelle Rimpar wurde 1975 gegründet und ist damit die ursprüngliche Gruppierung des Musikvereins Rimpar. Mit rund 50 engagierten Musikerinnen und Musikern begeistert das Orchester sein Publikum weit über die Ortsgrenzen hinaus.

Ob bei traditionellen Veranstaltungen oder festlichen Konzerten – die Musikkapelle Rimpar ist ein unverzichtbarer Bestandteil des kulturellen Lebens in der Marktgemeinde. Besonders das alljährliche Neujahrskonzert und die stimmungsvolle Sommerserenade sind feste Größen im Veranstaltungskalender und ziehen zahlreiche Musikliebhaber nach Rimpar.

Neben der musikalischen Begleitung von Gottesdiensten, Festen und Maibaumaufstellungen pflegte das Orchester auch internationale Partnerschaften mit Orchestern aus Frankreich und Tschechien.

Ein besonderer Höhepunkt war die Teilnahme am renommierten internationalen Musikwettbewerb Flicorno d’Oro in Riva del Garda (Italien), die das Orchester musikalisch herausforderte und weiter wachsen ließ.

Jeden Montag erklingen in der Alten Knabenschule die Töne von engagierten Musikerinnen und Musikern, die aus Rimpar und darüber hinaus zusammenkommen, um mit Freude zu proben. Seit fast 20 Jahren leitet Klaus Englert mit seiner Professionalität und ruhigen Art die Musikkapelle und fördert mit großem Einsatz ihre kontinuierliche musikalische Entwicklung.

Jugendkapelle Da Capo

Das Orchester „Da Capo“ ist die Jugendkapelle des Musikvereins und steht in der Regel Kindern ab der fünften Klasse offen. Im September 2024 formte sich das Orchester neu aus den ehemaligen Formationen „Bläserband“ und „Fortissimo“. Der Zusammenschluss der beiden kleinen Orchester zu einer großen Jugendkapelle erforderten zunächst von den bis dahin verantwortlichen Dirigenten Gabriel Weber und Anna Genzel eine inhaltliche Neuausrichtung, weshalb von den Mitgliedern der musikalische Fachbegriff „Da Capo“ („von vorne“) passend gewählt wurde. Unter diesem neuen Namen tritt die Vereinsjugend inzwischen sehr erfolgreich bei zahlreichen Veranstaltungen des Musikvereins und des Marktes Rimpar auf.

Ouwä lings

Das kleine Ensemble der Musikkapelle Rimpar hat sich der Pflege der regionalen, traditionellen Musik verschrieben. Die Musiker bilden eine klassische, fränkische Bläser-Tanzkapellenbesetzung:

  • Es-Klarinette
  • zwei B-Klarinetten
  • zwei Trompeten (oder Flügelhörner)
  • zwei bis drei Tenorhörner – wobei das 1.Tenorhorn eine Gegenmelodie spielt und die anderen zusammen mit der Posaune und der steirischen Harmonika den sog. „Nachschlag“
  • Die Posaune (wenn vorhanden), diese kann auch eine Baritonstimme übernehmen, die dann zweistimmig zur Tenorhornstimme verläuft
  • Eine Tuba

Die klassische Tanzfolge auf dem „Plan“ (dem Tanzboden) ist: Walzer, Rheinländer, Schottisch (Polka) und Dreher (Galopp), das sog. „Zipfele“. Manchmal wird auch eine Mazurka oder ein Zwiefacher getanzt. Bei den fränkischen Tänzen gibt es viele Figurentänze, die nach einer typischen Tanzfigur mit einem Walzer oder einem Schottisch enden. Damit sich die Tänzer die komplizierte Schrittfolge merken, hat der Volksmund immer einen Text dazu erfunden. Die Musiker singen diesen Text deshalb vor – begleitet von der „Rhythmusgruppe“ oder der Harmonika.

Im ländlichen Bereich in Mittelfranken und in der Schweinfurter Gegend ist die Tanztradition ungebrochen überliefert und fortgeführt worden. Junge Paare erlernen für die „Kerwä“, die Kirchweihfeier, immer noch die alten Tanzformen und es gibt in Franken eine Vielzahl an kleinen Blaskapellen, die sie begleiten. „Ouwä lings“ möchte diese in Rimpar verloren gegangene Tradition wieder beleben.

Die Gruppe Ouwä lings wurde vor 15 Jahren aus Mitgliedern der Musikkapelle Rimpar gegründet und ist weiterhin ein Teil des Musikvereins. Eingespielte Gagen gehen auf das Konto des gemeinnützigen Vereins. Alle gespielten Stücke des Ensembles sind traditionell und damit GEMA-frei.

Die Idee, fränkische Musik zu spielen, entstand bei einem Kesselfleisch-Essen. Unter Leitung von Stefan Schalanda entwickelte sich das Ensemble rasch zu einer gefragten Musikgruppe in ganz Franken, begleitete Kirchweihtänze, Maibaumaufstellungen, spielte bei regionalen Volksmusiktagen und wurde auch in Rimpar zu vielen Veranstaltungen gebucht. Wie das Foto verrät, haben die Mitglieder gewechselt – aber die Freude am Spiel der Melodien aus alten vergessenen Handschriften ist unverändert geblieben!

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