Die Aufgaben der Bläserjugend Rimpar

Die Bläserjugend umfasst alle Musikerinnen und Musiker des Musikvereins, die jünger als 27 Jahre sind. Sie ist wichtig für den Nachwuchs und trägt sowohl durch gemeinsames Musizieren als auch durch außermusikalische Aktivitäten zur Gestaltung des Vereinslebens bei.

Eine zentrale Rolle spielt der Bläserjugend-Vorstand, der alle zwei Jahre von den Jugendlichen gewählt wird. Dieser besteht aus einem Vorsitzenden, einem Stellvertreter, einem Kassier, einem Schriftführer und bis zu vier Beisitzern. Der Vorstand setzt sich dafür ein, dass die Wünsche und Ideen der jungen Mitglieder gehört und umgesetzt werden, und fördert den Austausch zwischen den Jugendlichen und dem Vereinsvorstand. Ein wesentlicher Teil ihrer Arbeit ist die Organisation von Aktionen wie der jährlichen Filmnacht, das Zeltlager oder der Jugendweihnachtsfeier, usw.

Besonders wichtig ist uns immer Spaß miteinander zu haben und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Zudem pflegen wir den Austausch mit der Kreisjugendleitung des Nordbayerischen Bläserjugend e.V., um uns regional und überregional zu vernetzen.

Mit unserer Arbeit im BJ-Vorstand sorgen wir dafür, dass aus vielen einzelnen jungen Musikerinnen und Musikern eine starke Gemeinschaft wird, die mit Begeisterung und Zusammenhalt die Zukunft des Vereins gestaltet. Der Verein ist auf den Nachwuchs angewiesen, denn nur durch immer wieder neu anfangende Musizierende kann er in Zukunft bestehen – das ist unsere größte Motivation.

Dirigenten

Musikkapelle Rimpar

Klaus Englert
Frankenstr. 18
97228 Rottendorf

+49 1511 2129416


Fortissimo (Jugendkapelle)

Gabriel Weber 


Bläserband

Katharina Mack 


Spätlese

Ulrike Englert
Frankenstr. 18
97228 Rottendorf

+49 170 3510534

Kesselfleischessen 2011

Fränkische Tanzmusik zu fränkischem Essen serviert

Die Gäste, die gekommen waren, erlebten eine musikalische Premiere und dazu kulinarischen Genuss.

Der Dirigent der Jugendkapelle Rimpar Stefan Schalanda hatte eine neunköpfige Gruppe für das Musizieren fränkischer Tanzmusik begeistert und dieser Funke sprang auch auf die Zuhörer über. zu Bratwürsten mit Kraut und Kesselfleisch gefiel diese traditionelle, schwungvolle Musik. Und auch die zweite Gruppe der Musikkapelle Rimpar, ein Quintett unter Leitung von Dirigent Klaus Englert, bekam für ihre Beiträge und ihr ausdauerndes Spiel viel Beifall. Trotz weniger Gästen gegenüber den Vorjahren war es ein gelungener Nachmittag und viele Gäste blieben bis in den späten Abend.

TEXT: KURT MINTZEL

Musikkapelle ergreifend, meisterlich

Ein Höhepunkt in ihrer langjährigen Geschichte war das Neujahrskonzert der Musikkapelle Rimpar in der „Alten Turnhalle“. 19 Proben und ein dreitägiges intensives Probenwochenende im Schullandheim Hobbach waren vorausgegangen – und hatten sich gelohnt.

Dirigent Klaus Englert betitelte sein Programm „Mixed Pickles“, deswegen, so die Vorsitzende Hannelore Mintzel, weil das Programm wie die pikante Mischung aus den unterschiedlichsten musikalischen Stilrichtungen – vom traditionellen Kaiserwalzer bis hin zu modernen Kompositionen – zusammengesetzt war.

Zum anderen traten diesmal vier Gruppierungen der Musikkapelle auf: Die Jüngsten aus der neuen Bläserklasse und die Jugendkapelle Pianissimo (beide unter Leitung von Josef Kretzmann), die Jugendkapelle Fortissimo (Leitung Jochen Lorenscheit) und die große Kapelle (Leitung Klaus Englert). Insgesamt spielten fast hundert Musiker.

Kreisdirigent Wolfgang Dehn war voll des Lobes: „Wir haben heute ein hervorragendes Orchester gehört, das sich keineswegs vor großen Kapellen – auch nicht denen in der Nachbarschaft – verstecken muss.“ Auch lobte er die erfolgreiche kontinuierliche Jugendarbeit, die Voraussetzung für solche Leistungen sei.

Der Rimparer Komponist Karl Heinz Schömig würdigte die Leistung anhand zweier Stücke: „Der Kaiserwalzer ist für eine Blaskapelle sehr schwierig.

Die Darbietung dieser Musikkapelle ist kaum zu überbieten und muss als geglückt bezeichnet werden.

Gleiches gilt für den Huldigungsmarsch (Grieg: Sigurd Jorsalfar).“ Hier zeige sich die gründliche Arbeit des Dirigenten. „Der Marsch wurde packend, ergreifend und durch die Beachtung der unterschiedlichen Dynamik aufregend meisterlich gespielt.“

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